WordPress und Gutenberg – Wächst hier zusammen, was zusammen gehört?

Gespannt wartet die WordPress-Community auf Version 5.0, welche noch in diesem Jahr den neuen Editor namens Gutenberg im Gepäck haben wird.
Benannt nach dem alten Mainzer, dem man die Erfindung des modernen Buchdrucks mit beweglichen Lettern zuschreibt, soll unter dem Namen Gutenberg erneut die Publizistik revolutioniert werden. Doch die Resonanz der Nutzer ist – wohlwollend formuliert – geteilt.

Gutenberg

de Larmessin, Johannes Gutenberg, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Schon jetzt lässt sich der Editor mittels Plugin testen und auch ich schreibe diesen Beitrag gerade damit.
Meine Meinung bis jetzt: Gutenberg macht Spaß!

Während die Arbeit im klassischen TinyMCE fließend und ähnlich wie in einer Software zur Textverarbeitung vonstatten ging, organisiert der neue Gutenberg die Inhalte in Blöcken. So werden Textabsatz, Bild, Tabelle oder Überschrift zu einem eigenständigen Block und dieser kann dann unabhängig von den anderen Inhalten formatiert und angeordnet werden. Eine feine Sache, wie ich finde.
Im Hinterkopf habe ich dabei natürlich auch, dass hier keinesfalls ein Endprodukt vorliegt, sondern vielmehr eine Basis, die der weiteren Entwicklung eine ganz neue Richtung vorgibt. Wir dürfen also gespannt sein auf all die zukünftigen Funktionen und das Biotop an Plugins, welche sich rund um den neuen Editor entwickeln werden.

Eine richtig gute Darstellung zum Thema gibt es bei Blogmojo:
“Der ultimative Guide zum Gutenberg WordPress-Editor”

Elmastudio bietet “Gutenberg für Einsteiger”.

… oder die Gutenberg-Anleitung von Elbnetz.

Nachtrag

Aktuell gibt es einen Bug im Zusammenspiel des Gutenberg-Plugins (3.7.0) mit dem Yoast SEO-Plugin (8.1).
Möchte man einen vorhandenen Beitrag anzeigen oder einen neuen verfassen, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Dies ist bekannt und hier dokumentiert. Ein Workaround ist der Download der Datei enqueue-wp-api.zip und die Installation als Plugin.

WordPress springt auf Version 4.7

Den Namen der US-amerikanischen Jazz-Sängerin und Pianistin Sarah Vaughan trägt die neue Version des Content Management Systems (CMS) WordPress. Knapp vier Monate nach der 4.6 erscheint damit die 4.7 mit den folgenden wichtigsten Neuerungen:

Hochgeladene PDF-Dateien bekommen nun in der Mediathek auch endlich ihre eigenen Vorschaubildchen.

Alt-Texte werden bei eingebundenen Grafiken nicht mehr automatisch generiert.
(Dies geschah ja bisher unter Zuhilfenahme des Dateinamens, was z. B. sehschwache Nutzer dann mit Bildbeschreibungen wie “Img-4127” beglückte.)

Frontend und Backend können jetzt auf verschiedene Sprachen eingestellt werden.

Im Beitrags- und Seideneditor wurden die Buttons für unterstrichenen Text (sollte in der Regel ja für Links vorbehalten werden) und Blocksatz (im Web schon immer sehr umstritten) entfernt.

Der Theme-Costumizer (zu finden im Design-Menü) enthält nun eine Box zum Einfügen (live ausprobieren) von eigenem CSS.